vor einigen tagen hat der orf die redakteure peter resetarits und claudia riegler ausgeschickt, um die hörer und seher zum feedback einzuladen. anfangs war von den kommenden wochen der kampagne die rede, nach etwa einer woche find ich das dazugehörige formular aber nicht mehr. manchmal braucht es eben eine zeit, um seine gedanken zu ordnen.
feedback ist nicht an formulare gebunden. man kann es auch über einen offenen brief veröffentlichen.
zu meiner person. ich bin 53 jahre alt, habe zwei wohnsitze, besitze nur einen fernseher, die dazugehörige grüne karte ist vor ein zwei jahren abgelaufen. ich kann damit keine öst. sender mehr empfangen. der fernseher läuft im monat vielleicht ein bis zwei stunden. der grund für die fernsehverweigerung ist im wesentlichen, dass ich das fernsehprogramm des orf zusehends als ideologische gehirnwäsche empfunden habe, der ich mich nicht mehr aussetzen will.
das einzige, was ich noch fallweise konsumiere, ist der sender ö1. auch der ist etappenweise grenzwertig. die journale sind meist aus meiner sicht - ich rede immer nur von meiner sicht und meiner wahrnehmung, ich spreche keine urteile aus - journalistisch okay. bei einigen wenigen redakteuren kommt jedoch eine deutlich linke schlagseite zum vorschein. auch die wissenschaftlichen formate empfinde ich als journalistisch hochwertig. die musikalische gestaltung finde ich für in ordnung. die musikalischen geschmäcker sind eben unterschiedlich.
einige sendeformate auf ö1 führen allerdings dazu, dass ich den sender gerne wieder abschalte. da mutiert der orf zur vermutlich größten fakenews-schleuder des landes. professionelle märchenerzähler idr. diverser ngo.s werden hofiert, das kapitalismus- und neoliberalismus-gespenst an die wand gemalt, feminismus-lügen verbreitet. da frag ich mich schon, in welcher blase leben diese menschen?
wir leben im vermutlich besten system, einer öko-sozialen marktwirtschaft, einer form von kapitalismus. sozialismus, kommunismus und reiner kapitalismus sind meines erachtens nicht nachhaltig, weder für die menschen noch für das system selbst. und wenn immer eigenverantwortung sinnvoll erscheint, sofort das gespenst des neo-liberalismus an die wand zu malen, das verstehe ich nicht. vielleicht haben diese menschen auch nur eine überdosis karl marx abbekommen.
professionelle märchenerzähler werden hofiert. von verantwortungsvollem journalismus erwarte ich mir, dass ihre thesen hinterfragt werden, gegenthesen geprüft werden und andere meinungen eingeholt werden. die märchen werden nicht hinterfragt, zum teil weil die redakteure gar nicht wollen, weil sie intelektuell damit überfordert sind oder einfach nur keine ahnung von diesem fachgebiet haben. ngo-propaganda prasselt ungeschützt auf die hörer und seher nieder.
das lieblingsthema von ö1 scheint der feminismus zu sein. immer die selbe leier. frauen sind die opfer, frauen sind immer unschuldig, männer sind immer die täter, frauen sind immer benachteiligt. nach einer reportage über frauenhäuser hab ich auf der facebookseite von ö1 8 bis 10 antithesen eingebracht. nichts abartiges, nichts beleidigendes, nur eben eine alternative sichtweise zur ö1-feminismus-propaganda. der post wurde umgehend gelöscht und meine kommentarfunktion gesperrt. danke liebes ö1 für dieses verhalten. es gibt da offenbar nur eine realität, die wahr sein darf. und der orf sagt uns welche.
in vielen beiträgen ist eine massive linke schlagseite festzustellen. alle möglichen negativen gesellschaftlichen entwicklungen werden mit rechtem gedankengut in verbindung gebracht. viele entwicklungen haben aber mit links und rechts nichts zu tun oder in gleichem mass mit beidem.
manchmal erinnert das programm von ö1 an die fast ausschliessliche ernährung aus konservendosen. aktuelle sendeformate werden bis zu 5 mal wiederholt. es werden propaganda-sendungen immer wieder ausgegraben. die werbung für eigenproduktionen werden mehrere hundert mal im jahr auf die hörer losgelassen. das nervt.
ich halte das derzeitige modell eines öffentlich rechtlichen rundfunks für nicht mehr zeitgemäß. es ist absolut wettbewerbsverzerrend. in jeder anderen branche hätte man das gebührenmonopol schon längst aufgelöst. der orf kann nichts mehr anbieten, was die privaten nicht in gleicher form und qualität anbieten können. die arbeitsweise mancher redakteure erinnert an eine geschützte medien-werkstätte und an einen ideologischen sowie politischen (rot-schwarz-grünen) selbstbedienungsladen. neun landesstudios sind aus meiner sicht ein absolut ersparbarer luxus. vier regionalstudios sind mehr als ausreichend. der marktanteil spiegelt den stellenwert des orf in der österreichischen medienlandschaft wieder.
der medialen gehirnwäsche kann man sich durch abschalten entziehen. warum man sie aber mit knapp eur 300,- im jahr zwangsweise subventionieren soll, ist mir nicht erklärlich.
die sinnvollste möglichkeit für mehr gerechtigkeit und fairness in der öst. medienlandschaft zu sorgen, wäre eine abschaffung der gebührenpflicht und die umwandlung des orf in einen pay-tv-sender im tv-bereich. wer orf sehen will, zahlt, wer nicht - und das werden immer mehr - der eben nicht. im radiobereich müsste ö3 alleine überlebensfähig sein. der sinn neun landesradioprogramme aufrechtzuerhalten, ist mir nicht erklärbar. es soll den ländern und dem sender überlassen sein, ob und inwieweit strategische partner ins boot geholt werden. dem orf sollten zwei bis drei jahre zeit gegeben werden, sich neu zu strukturieren.
viele leistungen, die der orf verkauft wären auf anderem wege effizienter zu gestalten. die filmförderung könnte auch der staat übernehmen zum nutzen der öst. filmwirtschaft und aller tv-sender in österreich.
in den letzten 30 jahren hat sich die zahl der haushalte von 2,8 auf 3,8 millionen erhöht. damit hat sich auch das gebührenpotential für den orf erheblich ausgeweitet. nun steht der nächste trend vor der tür. mit den sozialen medien verzichten immer mehr menschen auf den fernseher. die generation bis 30 jahre hat zu einem relativ hohen prozentsatz keinen fernseher mehr. sogar ich mit 53 brauche ihn nicht mehr. dem orf geht damit jahr für jahr rund 1 bis 2 % des gebührenpotentials verloren. das problem löst sich also auch ohne zutun von selbst.
feedback ist nicht an formulare gebunden. man kann es auch über einen offenen brief veröffentlichen.
zu meiner person. ich bin 53 jahre alt, habe zwei wohnsitze, besitze nur einen fernseher, die dazugehörige grüne karte ist vor ein zwei jahren abgelaufen. ich kann damit keine öst. sender mehr empfangen. der fernseher läuft im monat vielleicht ein bis zwei stunden. der grund für die fernsehverweigerung ist im wesentlichen, dass ich das fernsehprogramm des orf zusehends als ideologische gehirnwäsche empfunden habe, der ich mich nicht mehr aussetzen will.
das einzige, was ich noch fallweise konsumiere, ist der sender ö1. auch der ist etappenweise grenzwertig. die journale sind meist aus meiner sicht - ich rede immer nur von meiner sicht und meiner wahrnehmung, ich spreche keine urteile aus - journalistisch okay. bei einigen wenigen redakteuren kommt jedoch eine deutlich linke schlagseite zum vorschein. auch die wissenschaftlichen formate empfinde ich als journalistisch hochwertig. die musikalische gestaltung finde ich für in ordnung. die musikalischen geschmäcker sind eben unterschiedlich.
einige sendeformate auf ö1 führen allerdings dazu, dass ich den sender gerne wieder abschalte. da mutiert der orf zur vermutlich größten fakenews-schleuder des landes. professionelle märchenerzähler idr. diverser ngo.s werden hofiert, das kapitalismus- und neoliberalismus-gespenst an die wand gemalt, feminismus-lügen verbreitet. da frag ich mich schon, in welcher blase leben diese menschen?
wir leben im vermutlich besten system, einer öko-sozialen marktwirtschaft, einer form von kapitalismus. sozialismus, kommunismus und reiner kapitalismus sind meines erachtens nicht nachhaltig, weder für die menschen noch für das system selbst. und wenn immer eigenverantwortung sinnvoll erscheint, sofort das gespenst des neo-liberalismus an die wand zu malen, das verstehe ich nicht. vielleicht haben diese menschen auch nur eine überdosis karl marx abbekommen.
professionelle märchenerzähler werden hofiert. von verantwortungsvollem journalismus erwarte ich mir, dass ihre thesen hinterfragt werden, gegenthesen geprüft werden und andere meinungen eingeholt werden. die märchen werden nicht hinterfragt, zum teil weil die redakteure gar nicht wollen, weil sie intelektuell damit überfordert sind oder einfach nur keine ahnung von diesem fachgebiet haben. ngo-propaganda prasselt ungeschützt auf die hörer und seher nieder.
das lieblingsthema von ö1 scheint der feminismus zu sein. immer die selbe leier. frauen sind die opfer, frauen sind immer unschuldig, männer sind immer die täter, frauen sind immer benachteiligt. nach einer reportage über frauenhäuser hab ich auf der facebookseite von ö1 8 bis 10 antithesen eingebracht. nichts abartiges, nichts beleidigendes, nur eben eine alternative sichtweise zur ö1-feminismus-propaganda. der post wurde umgehend gelöscht und meine kommentarfunktion gesperrt. danke liebes ö1 für dieses verhalten. es gibt da offenbar nur eine realität, die wahr sein darf. und der orf sagt uns welche.
in vielen beiträgen ist eine massive linke schlagseite festzustellen. alle möglichen negativen gesellschaftlichen entwicklungen werden mit rechtem gedankengut in verbindung gebracht. viele entwicklungen haben aber mit links und rechts nichts zu tun oder in gleichem mass mit beidem.
manchmal erinnert das programm von ö1 an die fast ausschliessliche ernährung aus konservendosen. aktuelle sendeformate werden bis zu 5 mal wiederholt. es werden propaganda-sendungen immer wieder ausgegraben. die werbung für eigenproduktionen werden mehrere hundert mal im jahr auf die hörer losgelassen. das nervt.
ich halte das derzeitige modell eines öffentlich rechtlichen rundfunks für nicht mehr zeitgemäß. es ist absolut wettbewerbsverzerrend. in jeder anderen branche hätte man das gebührenmonopol schon längst aufgelöst. der orf kann nichts mehr anbieten, was die privaten nicht in gleicher form und qualität anbieten können. die arbeitsweise mancher redakteure erinnert an eine geschützte medien-werkstätte und an einen ideologischen sowie politischen (rot-schwarz-grünen) selbstbedienungsladen. neun landesstudios sind aus meiner sicht ein absolut ersparbarer luxus. vier regionalstudios sind mehr als ausreichend. der marktanteil spiegelt den stellenwert des orf in der österreichischen medienlandschaft wieder.
der medialen gehirnwäsche kann man sich durch abschalten entziehen. warum man sie aber mit knapp eur 300,- im jahr zwangsweise subventionieren soll, ist mir nicht erklärlich.
die sinnvollste möglichkeit für mehr gerechtigkeit und fairness in der öst. medienlandschaft zu sorgen, wäre eine abschaffung der gebührenpflicht und die umwandlung des orf in einen pay-tv-sender im tv-bereich. wer orf sehen will, zahlt, wer nicht - und das werden immer mehr - der eben nicht. im radiobereich müsste ö3 alleine überlebensfähig sein. der sinn neun landesradioprogramme aufrechtzuerhalten, ist mir nicht erklärbar. es soll den ländern und dem sender überlassen sein, ob und inwieweit strategische partner ins boot geholt werden. dem orf sollten zwei bis drei jahre zeit gegeben werden, sich neu zu strukturieren.
viele leistungen, die der orf verkauft wären auf anderem wege effizienter zu gestalten. die filmförderung könnte auch der staat übernehmen zum nutzen der öst. filmwirtschaft und aller tv-sender in österreich.
in den letzten 30 jahren hat sich die zahl der haushalte von 2,8 auf 3,8 millionen erhöht. damit hat sich auch das gebührenpotential für den orf erheblich ausgeweitet. nun steht der nächste trend vor der tür. mit den sozialen medien verzichten immer mehr menschen auf den fernseher. die generation bis 30 jahre hat zu einem relativ hohen prozentsatz keinen fernseher mehr. sogar ich mit 53 brauche ihn nicht mehr. dem orf geht damit jahr für jahr rund 1 bis 2 % des gebührenpotentials verloren. das problem löst sich also auch ohne zutun von selbst.