Montag, 24. März 2014

bericht vortrag bernard jakoby

fallweise verfasse ich auch berichte von vorträgen und seminaren aus eigenem interesse oder im auftrag.

folgender bericht wurde im eigenen interesse verfasst und dient als beispiel, wie so was ausschauen kann:



Vortrag Bernard Jakoby
7.3.2014
Pfarrsaal Amstetten St. Stefan

Verzeihen ist immer möglich

am 8.3. und 9.3.2014 werden jeweils eintägige Seminare zum Thema „Was geschieht, wenn wir sterben?“ in Amstetten angeboten.

Der Vortrag behandelt 3 Themen:

+ Nahtod-Erfahrungen
+ Bedeutung von Aussöhnung
+ Nachtod-Kontakte

Nahtod-Erfahrungen

sind Erfahrungen von Menschen, die klinisch tot waren
die Erfahrungen sind unabhängig von kulturellen und religiösen Umständen gleich
der Übergang in den Tod wird seit Erfindung der Schrift immer gleich beschrieben
wir sind geistige Wesen, die eine Zeit in einem materiellen Körper sind
wir sind unbegrenzte Geisteswesen
50 % der Nahtod-Erfahrungen sind Folgen eines Unfalls

Merkmale einer Nahtod-Erfahrung

+ das Bewusstsein bleibt erhalten, die Wahrnehmung ist klar
+ Frieden und Schmerzfreiheit
+ außerkörperliche Erfahrungen
+ Raum und Zeit werden aufgehoben
+ die Wahrnehmung wird wesentlich breiter, die Schilderung von in 5 min erlebtem dauert mehrere Stunden
+ die Denkfähigkeit wird präziser
+ die Trennung vom Körper erfolgt ruhig und schnell
+ der Übergang durch den Tunnel
+ das Bewusstsein wird zusätzlich erweitert
+ Begegnung mit Verstorbenen, Engeln und anderen Geistwesen
+ Bewegung auf ein Licht zu, „Lichtstrudel“
+ Lebensrückschau im Licht
+ Wahrnehmung von Liebe und Angst, Angst steht im Hintergrund auch für Wut, Zorn und Hass

das Zurück-Kehren ins Leben ist ein tiefgreifender Transformationsprozess

Zurück-Gekehrte haben idR ein ausgeprägteres Selbstwertgefühl, sie suchen vermehrt nach geistiger Erkenntnis, manche entwickeln paranormale Fähigkeiten

Sterbephasen

der Sterbende (St.) ist kraftlos und bewegungslos
Wach- und Schlafbewusstsein wechseln
je mehr sich der St. wehrt, umso schwieriger wird der Sterbeprozess

die Wahrnehmung ist klar, unabhängig ob der St. bei Bewusstsein, bewusstlos oder im Koma ist
St. bekommen alles mit

ab einem bestimmten Punkt ist dem St. klar, dass er sterben wird
Aussagen wie „in drei Wochen bis du wieder zu Hause“ sind da vollkommen unsinnig
Aussprachen sind sinnvoll, zb. Wut kann sich auflösen
je mehr unerledigt geblieben ist, umso schwieriger ist der Sterbeprozess

80- und 90-Jährige müssen häufig Kriegstraumen im Sterbeprozess aufarbeiten, möglicherweise ist das auch der Grund für das massive Ansteigen von Demenz-Erkrankungen in dieser Altersstufe

es besteht ein Wunsch nach Vergebung und Selbstvergebung
das Warten auf eine Aussöhnung kann den Sterbeprozess unterbrechen
optimal wäre bestehende Konflikte rechtzeitig aufzulösen
Sterbebett-Visionen treten auf, der St. begegnet Verstorbenen, Geistwesen und einem hellen Licht
Sterbebett-Visionen treten in den letzten Tagen und Stunden vor dem Eintritt des Todes ein
der St. spürt, wenn man ihn nicht gehen lassen will
oft tritt der Tod ein, wenn die betreuende Person oder Nahestehendekurz weg sind
ein „du darfst jetzt gehen!“ ist hilfreich
in dieser Phase kann man nichts mehr tun, sondern nur mehr da sein
keine Nahrungsaufnahme unter Umständen über Wochen
später Verweigerung der Flüssigkeitsaufnahme, das Gefühl für Hunger und Durst schwindet

Trennung des Bewusstseins vom Körper – Ablösung der Elemente

+ Erde – die Köper-Energie geht aus, manche wehren sich
+ Feuer – wird von einer inneren Flamme verzehrt
+ Wasser – die Lunge brodelt, Körperflüssigkeiten sind nicht mehr unter Kontrolle
+ Luft – Rasselatmung und Schnappatmung, der letzte Atemzug
alle Körperfunktionen ruhen
die Schnur zum Körper wird getrennt
der St. hat nur mehr eine leere Hülle vor sich

Bedeutung von Aussöhnung

wenn ich bestimmte Emotionen und Erfahrungen nicht loslassen kann, kann ich keine Freude empfinden

verzeihen können, Vergebung zulassen
wir bleiben mit Menschen uch nach dem Tod emotional verbunden
wir sind durch Gefühle wie Wut, Hass, Zorn, Greuel an Tote gebunden

wir müssen lernen, Menschen so anzunehmen, wie sie sind, zb. herrische Menschen, die andere Meinungen nicht akzeptieren können

die Eltern eines ermordeten Kindes verzeihen dem Täter, um selbst wieder Frieden zu finden

Nachtod-Kontakte

Verstorbene treten mit Lebenden in Kontakt
sind nicht absichtlich herbeiführbar
mind. jeder zweite nimmt solche Kontakte wahr
nach Auftritt bei „Stöckl“ täglich 20.000 Reaktionen
manche haben ständig Kontakt mit einem Toten
Uhren bleiben stehen, schwere Gegenstände werden zb. Zum Todeszeitpunkt verrückt
weitere Erfahrungen im Forum auf der Homepage von http://www.sterbeforschung.de
beinhalten ein nicht zu unterschätzendes Heilungspotential
bieten Hilfe und Beistand in schwierigen Situationen
im ersten Augenblick des Todes Erscheinungen bei Personen
empathische Sterberlebnisse sind möglich, Angehörige werden teilweise mitgenommen
Gefühl von Gegenwart im Wachzustand, aber nicht sichtbar
unerwartete Geruchsphänomene: Parfum, Tabak, Alkohol, bestimmte Nahrungsmittel
Geruchsphänomene treten sehr häufig auf
es geht nicht um großartige Botschaften, der Verstorbene will nur da sein
Gefühl geküsst zu werden, meist im Wachzustand, vertraute Gesten, gewohnte Rituale

visuelle Erscheinungen zB. Von Verstümmelten oder von der Krankheit gezeichneten in unversehrtem Zustand

die Seele wird von Demenz, Verstümmelungen, Krankheiten und dergl. nicht beeinträchtigt
die Begegnung in Träumen erfolgt immer im besten Zustand des Verstorbenen; die Träume unterscheiden sich erheblich von alltäglichen Träumen; sie sind sehr gut erinnerlich und werden nie vergessen

Verstorbene wollen um Verzeihung bitten
Bewertungen wie gut und böse oder Negativität sind im Jenseits nicht vorhanden.

Nähere Informationen unter www.sterbeforschung.de

Die Bücher von Bernard Jakoby sind mit einer Kurzbeschreibung des Autors auch in seinem Wikipedia-Eintrag aufgelistet.

Am 6.11.2014 ist die Vorstellung seines nächsten Buches in Amstetten geplant. Veranstalter ist der Sport- und Freizeitverein Greinsfurth.

Niederschrift des Vortrages von hans kreimel hans.kreimel@aon.at