fallweise verfasse ich auch berichte von vorträgen und seminaren aus eigenem interesse oder im auftrag.
folgender bericht wurde im eigenen interesse verfasst und dient als beispiel, wie so was ausschauen kann:
folgender bericht wurde im eigenen interesse verfasst und dient als beispiel, wie so was ausschauen kann:
Vortrag
Bernard Jakoby
7.3.2014
Pfarrsaal
Amstetten St. Stefan
Verzeihen ist immer
möglich
am 8.3. und 9.3.2014 werden jeweils
eintägige Seminare zum Thema „Was geschieht, wenn wir sterben?“
in Amstetten angeboten.
Der Vortrag behandelt 3
Themen:
+ Nahtod-Erfahrungen
+ Bedeutung von Aussöhnung
+ Nachtod-Kontakte
Nahtod-Erfahrungen
sind Erfahrungen von Menschen, die
klinisch tot waren
die Erfahrungen sind unabhängig von
kulturellen und religiösen Umständen gleich
der Übergang in den Tod wird seit
Erfindung der Schrift immer gleich beschrieben
wir sind geistige Wesen, die eine Zeit
in einem materiellen Körper sind
wir sind unbegrenzte Geisteswesen
50 % der Nahtod-Erfahrungen sind Folgen
eines Unfalls
Merkmale einer
Nahtod-Erfahrung
+ das Bewusstsein bleibt erhalten, die
Wahrnehmung ist klar
+ Frieden und Schmerzfreiheit
+ außerkörperliche Erfahrungen
+ Raum und Zeit werden aufgehoben
+ die Wahrnehmung wird wesentlich
breiter, die Schilderung von in 5 min erlebtem dauert mehrere Stunden
+ die Denkfähigkeit wird präziser
+ die Trennung vom Körper erfolgt
ruhig und schnell
+ der Übergang durch den Tunnel
+ das Bewusstsein wird zusätzlich
erweitert
+ Begegnung mit Verstorbenen, Engeln
und anderen Geistwesen
+ Bewegung auf ein Licht zu,
„Lichtstrudel“
+ Lebensrückschau im Licht
+ Wahrnehmung von Liebe und Angst,
Angst steht im Hintergrund auch für Wut, Zorn und Hass
das Zurück-Kehren ins Leben ist ein
tiefgreifender Transformationsprozess
Zurück-Gekehrte haben idR ein
ausgeprägteres Selbstwertgefühl, sie suchen vermehrt nach geistiger
Erkenntnis, manche entwickeln paranormale Fähigkeiten
Sterbephasen
der Sterbende (St.) ist kraftlos und
bewegungslos
Wach- und Schlafbewusstsein wechseln
je mehr sich der St. wehrt, umso
schwieriger wird der Sterbeprozess
die Wahrnehmung ist klar, unabhängig
ob der St. bei Bewusstsein, bewusstlos oder im Koma ist
St. bekommen alles mit
ab einem bestimmten Punkt ist dem St.
klar, dass er sterben wird
Aussagen wie „in drei Wochen bis du
wieder zu Hause“ sind da vollkommen unsinnig
Aussprachen sind sinnvoll, zb. Wut kann
sich auflösen
je mehr unerledigt geblieben ist, umso
schwieriger ist der Sterbeprozess
80- und 90-Jährige müssen häufig
Kriegstraumen im Sterbeprozess aufarbeiten, möglicherweise ist das
auch der Grund für das massive Ansteigen von Demenz-Erkrankungen in
dieser Altersstufe
es besteht ein Wunsch nach Vergebung
und Selbstvergebung
das Warten auf eine Aussöhnung kann
den Sterbeprozess unterbrechen
optimal wäre bestehende Konflikte
rechtzeitig aufzulösen
Sterbebett-Visionen treten auf, der St.
begegnet Verstorbenen, Geistwesen und einem hellen Licht
Sterbebett-Visionen treten in den
letzten Tagen und Stunden vor dem Eintritt des Todes ein
der St. spürt, wenn man ihn nicht
gehen lassen will
oft tritt der Tod ein, wenn die
betreuende Person oder Nahestehendekurz weg sind
ein „du darfst jetzt gehen!“ ist
hilfreich
in dieser Phase kann man nichts mehr
tun, sondern nur mehr da sein
keine Nahrungsaufnahme unter Umständen
über Wochen
später Verweigerung der
Flüssigkeitsaufnahme, das Gefühl für Hunger und Durst schwindet
Trennung des Bewusstseins
vom Körper – Ablösung der Elemente
+ Erde – die Köper-Energie geht aus,
manche wehren sich
+ Feuer – wird von einer inneren
Flamme verzehrt
+ Wasser – die Lunge brodelt,
Körperflüssigkeiten sind nicht mehr unter Kontrolle
+ Luft – Rasselatmung und
Schnappatmung, der letzte Atemzug
alle Körperfunktionen ruhen
die Schnur zum Körper wird getrennt
der St. hat nur mehr eine leere Hülle
vor sich
Bedeutung
von Aussöhnung
wenn ich bestimmte Emotionen und
Erfahrungen nicht loslassen kann, kann ich keine Freude empfinden
verzeihen können, Vergebung zulassen
wir bleiben mit Menschen uch nach dem
Tod emotional verbunden
wir sind durch Gefühle wie Wut, Hass,
Zorn, Greuel an Tote gebunden
wir müssen lernen, Menschen so
anzunehmen, wie sie sind, zb. herrische Menschen, die andere
Meinungen nicht akzeptieren können
die Eltern eines ermordeten Kindes
verzeihen dem Täter, um selbst wieder Frieden zu finden
Nachtod-Kontakte
Verstorbene treten mit Lebenden in
Kontakt
sind nicht absichtlich herbeiführbar
mind. jeder zweite nimmt solche
Kontakte wahr
nach Auftritt bei „Stöckl“ täglich
20.000 Reaktionen
manche haben ständig Kontakt mit einem
Toten
Uhren bleiben stehen, schwere
Gegenstände werden zb. Zum Todeszeitpunkt verrückt
weitere Erfahrungen im Forum auf der
Homepage von http://www.sterbeforschung.de
beinhalten ein nicht zu
unterschätzendes Heilungspotential
bieten Hilfe und Beistand in
schwierigen Situationen
im ersten Augenblick des Todes
Erscheinungen bei Personen
empathische Sterberlebnisse sind
möglich, Angehörige werden teilweise mitgenommen
Gefühl von Gegenwart im Wachzustand,
aber nicht sichtbar
unerwartete Geruchsphänomene: Parfum,
Tabak, Alkohol, bestimmte Nahrungsmittel
Geruchsphänomene treten sehr häufig
auf
es geht nicht um großartige
Botschaften, der Verstorbene will nur da sein
Gefühl geküsst zu werden, meist im
Wachzustand, vertraute Gesten, gewohnte Rituale
visuelle Erscheinungen zB. Von
Verstümmelten oder von der Krankheit gezeichneten in unversehrtem
Zustand
die Seele wird von Demenz,
Verstümmelungen, Krankheiten und dergl. nicht beeinträchtigt
die Begegnung in Träumen erfolgt immer
im besten Zustand des Verstorbenen; die Träume unterscheiden sich
erheblich von alltäglichen Träumen; sie sind sehr gut erinnerlich
und werden nie vergessen
Verstorbene wollen um Verzeihung bitten
Bewertungen wie gut und böse oder
Negativität sind im Jenseits nicht vorhanden.
Nähere Informationen unter
www.sterbeforschung.de
Die Bücher von Bernard Jakoby sind mit
einer Kurzbeschreibung des Autors auch in seinem Wikipedia-Eintrag
aufgelistet.
Am 6.11.2014 ist die Vorstellung seines
nächsten Buches in Amstetten geplant. Veranstalter ist der Sport-
und Freizeitverein Greinsfurth.
Niederschrift des Vortrages von hans
kreimel hans.kreimel@aon.at